Radiology Center: Alles unter einem Dach

Moderne Bildgebung – das Navigationssystem der Medizin

Das Ärzte-Team des Radiology Centers, v.l.n.r.: Prof. Dr. Martha Hoffmann, Dr. Peter Peloschek, Dr. Elisabeth Kalinowski, PD Dr. Philipp Peloschek

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Egal ob jung oder alt, Knochenbruch oder Herzinfarkt – fast jeder Mensch nimmt im Laufe seines Lebens die Leistungen eines Diagnosezentrums in Anspruch. Denn allen Therapien, deren Erfolg wir fast selbstverständlich erwarten, geht eine genaue und umfassende Abklärung des Gesundheitszustandes voraus. Bildgebende Verfahren spielen hier eine immer wichtigere Rolle. Das Wiener Radiology Center bietet hochmoderne Technik und setzt damit völlig neue Maßstäbe in der Diagnostik.

Die Ärzte im neuen Radiology Center – neben der Wiener Privatklinik – bringen klare Diagnosen.

Anhand der Diagnose durch bildgebende Verfahren erfolgt die Therapieplanung – die gezielte Vorbereitung medizinischer Behandlungen und Eingriffe. In vielen Fällen muss auch die Wirksamkeit der gewählten Therapie mittels Bildgebung kontrolliert werden. In den letzten 120 Jahren hat sich die Ausreifung der verschiedenen Techniken daher zu einem der wichtigsten Medizinzweige entwickelt. Aber was genau passiert im Zuge der Bildgebung, wie funktionieren die modernen Geräte, welche Krankheiten können diagnostiziert werden? Ein Überblick über die hochmodernen Diagnoseverfahren aus den Bereichen Radiologie und Nuklearmedizin gibt Aufschluss über diese Fragen.

Röntgen

Röntgenstrahlen durchdringen feste Körper. Die verschiedenen Gewebe des Körpers weisen eine unterschiedliche Dichte auf und absorbieren so die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark. Dadurch wird Energie frei, die zur Bildgenerierung genützt wird. Knochen etwa werden hell dargestellt, da sie aufgrund ihrer Dichte nur wenige Strahlen durchlassen. Hohlräume lassen die Strahlung ungehindert durch, weswegen sie dunkel erscheinen. Knochenbrüche oder Lungenentzündungen werden so deutlich sichtbar.

„Im Radiology Center werden hochempfindliche digitale Detektoren zur Bildgebung eingesetzt. Binnen Sekundenbruchteilen entsteht – bei heute sehr geringer, individuell angepasster Strahlenbelastung – ein digitales Bild vom Körperinneren“, erklärt Priv.Doz. Dr. Philipp Peloschek, Facharzt für Radiologie und ärztlicher Leiter des Instituts.

Mammographie

Die digitale Mammographie ist ein modernes bildgebendes Verfahren zur schonenden Untersuchung der Brust. Die Untersuchungsmethode macht sich ebenfalls die Röntgenstrahlung zunutze. Im Gegensatz zum herkömmlichen Röntgen wird hierbei allerdings mit weitaus geringerer Strahlenbelastung gearbeitet. Die Mammographie erlaubt mit hoher Treffsicherheit den Nachweis von bösartigen Veränderungen in der Brust – bereits bevor sie als Knoten oder Verhärtung tastbar sind. „Die Untersuchungsmethode wird zur möglichst frühzeitigen Brustkrebserkennung eingesetzt, da die Erkrankung im frühen Erkrankungsstadium viel besser behandelt werden kann“, weiß Dr. Philipp Peloschek. Um die Qualität und somit die Erkennungsrate von Brustkrebs zu erhöhen, erfolgt bei allen Mammographien im Radiology Center eine zweite unabhängige Befundung durch einen weiteren Radiologen.

MRT

Bei der Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspin genannt, wird keine ionisierende Strahlung angewendet, sondern ein sehr starkes Magnetfeld und elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge im Radiofrequenzbereich.

Das starke Magnetfeld des Tomographen, welches etwa 15.000 Mal stärker als jenes der Erde ist, versetzt die Wasserstoffatome im menschlichen Körper in gleich gerichtete Drehung, ein Radiosignal bringt sie zum Schwingen. Die Antwortsignale liefern fein abgestufte Schichtbilder. Die Methode ist ideal zur Darstellung von Weichteilen wie Gehirn, Rückenmark, Bänder und Organe. Als Verfahren ohne Strahlenbelastung kann die MRT auch bei Schwangeren und Kindern eingesetzt werden. Gelegentlich wird Kontrastmittel (Gadolinium) zur Unterscheidung zwischen einzelnen Strukturen, sowie zwischen gesundem und krankem Gewebe, benötigt. Unerwünschte Nebenwirkungen kommen im Vergleich zu den bei der Computertomographie eingesetzten Kontrastmitteln wesentlich seltener vor.

SPECT und PET

Hier strahlt der Patient: PET (Positronen Emissionstomographie) und SPECT (Einzelphotonen Emissionscomputertomographie) gehören zu den funktionellen bildgebenden Verfahren; die erzeugten Bilder geben vor allem Aufschluss über Stoffwechselabläufe (beispielsweise Zuckerstoffwechsel) im Körper. Bei beiden Untersuchungen wird dem Patienten vorab eine schwach radioaktive Substanz verabreicht (meist als Injektion), deren Verteilung im Körper mithilfe von Detektoren gemessen wird. „Der große Vorteil dieser Untersuchungen– vor allem auch aus der Sicht der Patienten – besteht darin, dass nicht nur Form, Lage und Durchblutung der Organe dargestellt werden können, sondern auch deren Funktionsweise – und dies im Rahmen einer einzigen Untersuchung“, weiß Prof. Dr. Martha Hoffmann, Fachärztin für Nuklearmedizin am Wiener Radiology Center.

 

PET/CT und SPECT/CT

Vor allem die so genannte Hybridbildgebung, die Kombination sich ergänzender Bildgebungsverfahren in einem Gerät und damit in einem Untersuchungsvorgang, eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Diagnose, Behandlungsplanung und Therapieerfolgskontrolle. Insbesondere bei Krebserkrankungen, aber auch in der Orthopädie (Skelettsystem), Kardiologie (Herzinfarkt-Risikoabschätzung) und in vielen anderen Bereichen werden PET und SPECT mit der mit der radiologischen CT kombiniert, was eine bessere räumliche Zuordnung und damit noch genauere Einblicke in den Körper erlaubt.

Kombination für exakte Diagnosen

Durch eigens installierte Computeranwendungen können im Radiology Center bei Bedarf die Untersuchungsdaten aus einem SPECT/CT oder PET/CT auch mit dem MRT kombiniert werden. Dies ermöglicht bei manchen speziellen Fragestellungen (etwa bei Morbus Parkinson, Parkinson-Syndrom oder auch zur exakten Klassifikation von unterschiedlichen Knochenmarkserkrankungen) nicht-invasive Diagnosen, die innerhalb nur weniger Stunden erfolgen können.

Der Patient im Mittelpunkt: beruhigt durchs Leben

„Aus der breiten Palette an radiologischen und nuklearmedizinischen Möglichkeiten setzen wir immer jene Methoden ein, die für den Patienten mit den geringsten Belastungen verbunden sind. Bei Bedarf werden unverzüglich alle nötigen weiteren Untersuchungen vorgenommen. Durch die Hybridbildgebung können wir nun den behandelnden Spezialisten innerhalb kürzester Zeit noch genauere Ergebnisse als Basis für ihre Therapieentscheidungen liefern“, freut sich der ärztliche Leiter PD Dr. Philipp Peloschek über die Innovationen am Radiology Center.

 

Eine rasche Terminvergabe sowie gebündelte Untersuchungen kommen dem Patienten ebenso zugute wie die vernetzte Kooperation aller beteiligten Fachärzte.

Kostenersatz durch die Krankenkassen

Viele der Untersuchungen am Radiology Center können mit den österreichischen Sozialversicherungen (Krankenkassen/E-Card) abgerechnet werden:

  • Alle Kassen: Röntgen, Sonographie (Ultraschall) und Mammographie
    (auch im Rahmen des Brustkrebsfrüherkennungsprogramms)
  • Kleine Kassen: nuklearmedizinische Untersuchungen
    (z.B. auch im Zusammenhang mit allen Schilddrüsenerkrankungen) –ausgenommen PET
  • Privat: CT, MRT, PET/CT sowie DEXA (inkl. Beratung und Osteoporose-Therapie


Untersuchungen im Rahmen eines stationären Aufenthalts in der Wiener Privatklinik werden direkt mit den Zusatzversicherungen verrechnet.

 

Nähere Informationen:

Radiology Center
(neben der Wiener Privatklinik)
Lazarettgasse 25, 1090 Wien
Telefon: +43 (0)1 408 12 82
www.radiology-center.com