Buch-Neuerscheinung

Buch-Tipp: "Das Leben hält sich nicht an Rendezvous"

Jacqueline Gillespie: Das Leben hält sich nicht an Rendezvous

Diesen Artikel per E-Mail empfehlen

CAPTCHA
Bitte beantworten Sie die Frage. So wissen wir, dass es kein Spam ist.
1 + 1 =
Lösen Sie diese einfache mathematische Aufgabe und geben das Ergebnis ein. z.B. Geben Sie für 1+3 eine 4 ein.

Die unglaubliche Geschichte einer starken Frau, die über ihre Angst, ihre Wut, ihre Hoffnung aber auch über unsensible Mitmenschen und unmenschliche Ärzte schreibt: mit Ironie und schwarzem Humor.

Was Jacqueline Gillespie in ihrem Buch erzählt, verschlägt einem streckenweise den Atem. Medizinisch wird sie mit allem traktiert, was die Heilkunst aufzubieten hat. Doch entscheidend ist anderes: Wie viel Wahrheit erträgt das eigene Kind? Wie geht man mit einer Glatze um? Wie reagiert man auf Leute, die nichts mehr mit einem zu tun haben wollen, weil sie sagen, sie hielten es nicht aus, mit diesem Leid konfrontiert zu werden?

Emotionslos und in brillanter Sprache beschreibt sie ihren Leidensweg, spart nicht mit Ironie und schwarzem Humor. Von der ersten bis zur letzten Zeile nimmt ihre Geschichte gefangen, und am Ende weiß man: Diese Frau lässt sich nicht unterkriegen. Das macht Mut, auch für das eigene Leben.

Dazu die bekannte Krimiautorin Jacqueline Gillespie:

„Ich wollte nie ein Buch über Krebs schreiben, schon gar keines über mich selbst. Und doch war es eines Tages fertig: „Das Leben hält sich nicht an Rendezvous. Die Geschichte meiner Krebserkrankung“.

Jeder, der Krebs hat, schreibt ein Buch, sagte man mir. Um die Erfahrung der Krankheit zu verarbeiten, sich den Schmerz und die Angst von der Seele zu schreiben. Das waren nicht meine Motive. Mir ging es um die Betroffenen, ihnen wollte ich Mut machen, aber nicht in Form eines Ratgebers. Viel zu gut erinnerte ich mich an die unzähligen ungebetenen Ratschläge, die man mir selbst erteilte. Oder die lässliche Frage, was die Krankheit uns wohl sagen mag. Mindestens so entbehrlich aber sind jene wohlmeinenden Veranstaltungen, über denen bei prickelnder Champagnerlaune penetrant positives Denken schwebt, und die die vielen Gesichter der Krankheit Krebs auf ein Geschlecht und ein Organ reduzieren: Frau und Brust. Wo aber bleiben in dieser Glitzerwelt, die sich selbst feiert, die Patienten und Patientinnen?

Für sie habe ich in nur 27 Tagen dieses Buch geschrieben. Aus vielen Reaktionen konnte ich erkennen, dass das, was ich sagen wollte, angekommen ist. So meinte etwa ein Leser: „An manchen Stellen musste ich einfach so laut lachen, dass ich mich schon fragte, ob man über eine Krankheit überhaupt so amüsiert sein darf.“
 

Im Buchhandel erhältlich:

Jacqueline Gillespie
Das Leben hält sich nicht an Rendezvous
Die Geschichte meiner Krebserkrankung.
Orac Verlag
Hardcover, 128 Seiten
ISBN-978-3-7015-0515-9
€ 14, Euro

Bitte Vormerken:

Am 20.05.2015 fand eine Lesung von und mit Jacqueline Gillespie aus ihrem neuen Buch im Café Landtmann, Universitätsring 4, 1010 Wien, statt.