Lachen als Glückshormonspende

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Kurier-Journalist und Autor Werner Rosenberger über die Benefiz-Matinee 2016 mit Miguel Herz-Kestranek.

Kein Thema zum Lachen: Jedes Jahr gibt es österreichweit rund 5000 Darmkrebs-Neuerkrankungen. Umso wichtiger ist die Gesundheitsvorsorge, ein wichtiges Anliegen der „Selbsthilfe Darmkrebs“. Laufen sprich Bewegung, Lernen sprich geistige Aktivität und – vor allem – Lachen als Glückshormonspende sind dabei die wichtigsten Faktoren, sagen die Ärzte.

In diesem Sinn hat heuer Miguel Herz-Kestranek den Freunden und Unterstützern der Selbsthilfegruppe Darmkrebs bei der traditionellen Benefiz-Matinee einen überaus heiteren Vormittag im Hotel Hilton Vienna Am Stadtpark beschert: Mit pointiert gelesenen Anekdoten aus dem Erinnerungsbuch „Die Frau von Pollak – oder Wie mein Vater jüdische Witze erzählte“ des Schauspielers und Autors. Voll leiser Ironie, voll süffisanter Boshaftigkeit, die schmunzeln macht. Und Humor mit allem, was dazu gehört – vor allem Lebensklugheit und Weisheit voll Überlebenswillen. Und der Erkenntnis, dass Komik und Tragik oft Hand in Hand gehen. Warum sich schon Sorgen machen vor einer möglichen Katstrophe, ehe man weiß, wie es wirklich ausgehen wird? Das bringt ohnedies nur unnötigen Kummer. Dafür hatte Herz-Kestraneks Vater einst den guten Rat: „Keine Zores auf Vorschuss!“ - Nur eine von vielen Pointen einer heiteren Lesung, bei der auch Frau Pollak mit ihren unfreiwillig komischen Bonmots zitiert wurde. Und die auf die Frage, wie sie denn mit ihrer Hochzeitsreise zufrieden gewesen sei, antwortete: „Also, ich hab mich auf mehr Strapazen gefasst gemacht.“